Star Wars Battlefront 2 – Open Beta

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Wir haben es für euch angezockt…

Spiel Star Wars Battlefront 2
Jahr 2017
Plattform PS4, Xbox One, Microsoft Windows
Alterseinstufung USK ab 16 freigegeben

Heute endet die Open Beta und ich möchte euch ein Feedback nicht vorenthalten. Ich ging unbedarft an das Thema ran, weil ich den ersten Teil nie gespielt hatte. Warum? Weil mich die negativ Kritiken von Freunden und Bekannten abgeschreckt hatten. Aber jetzt wollte ich es mir nicht entgehen lassen. Zudem tat die Werbung und Marketingstrategie von EA ihr übriges.

Das Video mit John Boyega heizte meine Vorfreude dermaßen in die Höhe, dass ich am Freitag sogar früher Feierabend machte, um so schnell wie möglich in den Genuss der Beta zu kommen. Doch schon nach 2 Stunden Spielzeit bekam meine Europhie einen ordentlichen Dämpfer.

Doch das Positive vorweg. Die Grafik und der Sound waren überwältigend und dank Frostbite-Engine gab es wahnsinnig gute Texturen, Animationen und Szenerien. Gepaart mit den fetten Blaster- und Raumschiffen-Sounds hatte man das Gefühl, dass man sich mitten im Film befindet. In Battlefront 2 hat man jetzt die Möglichkeit an den Schauplätzen der Prequel-Triologie zu kämpfen. In der Strike-Mission konnte man sich sogar aus dem „Das Erwachen der Macht“ bekannten Planeten Takodana austoben. Das Klassensystem hat mir sehr gut gefallen. Die Aufteilung in Assault, Heavy, Officer und Specialist mit dafür eigenen Waffen verleiht der Mission mehr Tiefe.
Die Raumkämpfe sind überwältigend, aber leider auch etwas chaotisch. Die mehrstufigen Missionsziele machen das ganze interessanter, aber sorgten auf der Map für reichlich Chaos.

Doch was mich so richtig genervt hatte war das Teamplay. Das rückt hier in den Hintergrund. Es ist nicht möglich mit seinem Teamkameraden gemeinsam zu Joinen. Ständig sucht man sich und wenn man es dann doch geschafft hat, wurde man sehr schnell eliminiert. Absprachen fanden keine statt. Jeder kämpft für sich alleine. Was doppelt schade ist, zumal z.B. der Specialist über ein Fernglas verfügt und Gegner markieren kann, aber aus dem vorher genannten Grund nie genutzt wurde. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass das Teamplay mit nicht genug Punkten belohnt wird. Diese eine Sache hätten sie von Battlefield übernehmen können.

Aus dem Spawn-Menü kann man direkt einen seiner Helden wählen, was leider oft zu eine Art Stau führte, weil viele sehr schnell die erforderliche Punktezahl für einen erreicht hatten und dann lieber warteten. Die Minikarten zeigen nicht das Terrain an und eine große Übersichtskarte fehlt komplett, was dazu führte, dass ich zu Beginn ziel- und planlos durch die Gegend lief.

Fazit: Leider hat mich das Spiel nicht mitgenommen, noch emotional erreicht. Mir fehlt eindeutig der Teamgedanke, so dass am Ende des Matches –trotz Sieg- ein Gefühl der Leere zurück blieb. Von dem Gedanken, dass Game direkt bei Release zu kaufen bin ich leider weg. Tut mir leid EA. Viel Potenzial, dass nicht ausgeschöpft wurde.

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Name: Desiree Napret Alter: Eine Frau fragt man nicht (30 G) Bei Movic Freakz seit: Februar 2017 Aufgabengebiete: Reviews verfassen, Werbung, Admina Bevorzugtes Genre: Science-Fiction (gemeine Frage! Ich schaue querbeet!) Lieblingsfilme (Die Liste spiegelt nicht ein Ranking wieder, sondern in welcher Reihenfolge ich die Filme zum ersten Mal gesehen habe) 1. Das letzte Einhorn 2. Star Wars V – Das Imperium schlägt zurück 3. E.T. 4. Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart 5. Indianer Jones und der letzte Kreuzzug 6. The Goonies 7. Stirb Langsam I 8. Die Verurteilten 9. Herr der Ringe II – Die zwei Türme 10. Marvel’s The Avengers (2012) Über mich: Ich bin ein Film- und Serienjunkie, die auf Filme steht, wo Waffen selten nachgeladen werden müssen. Handlung muss auch nicht immer sein, Hauptsache es ist ein roter Faden erkennbar. Darum haben es auch nur Filme auf meine persönliche Hitliste geschafft, die meine Jungend und mich nachhaltig geprägt haben. Ebenso war mir der Wiederholungsfaktor wichtig. Diese Filme bescheren mir noch nach Jahren der X-ten Sichtung eine Gänsehaut. Wenn ich mal nicht Filme oder Serien schaue, verbringe ich viel Zeit vor der Playstation oder am PC. Aus diesem Grund verfasse ich sporadisch Reviews über Games, wobei ich Singleplayer dem Multiplayer vorziehe. Nebenbei bin ich berufstätig, verheiratet und studiere an der Abendschule Marketingkommunikation. Als Gegengewicht zu der ganzen Sitztätigkeit gehe ich Laufen, spiele Paintball oder fahre Mountainbike. Früher sogar Downhill, aber das hat sich aufgrund des Studiums stark reduziert. Genau wie das Paintball… Leider. Manchmal wünschte ich mir, dass der Tag mehr als 24 Stunden hätte oder dass ich wie die Twilight Vampire nicht schlafen müsste, aber dies bleibt weiterhin nur Wunschdenken. Bis dahin versuche ich euch mit Reviews zu erheitern oder turne auf verschieden Conventions für euch mit rum. Gerne könnte ihr mir unter daisyenpunkt auf Instagram folgen. C u Freakz!

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