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24 Hours to Live

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24 Hours to Live: Seine Zeit läuft ab und er will nur eines: Rache!

Titel 24 Hours to Live
Jahr 2017
Produktionsland USA
Regie Brian Smrz
Drehbuch Zach Dean, Jim McClain
Genre Action, Thriller
Darsteller Ethan Hawke, Paul Anderson, Quin Xu, Liam Cunningham, Rutger Hauer, Tanya van Graan
Länge 89 Minuten
FSK ab 16 Jahren freigegeben
Verleih Universum Film
Cover zu 24 Hours to Live ©Universum Film
Cover zu 24 Hours to Live ©Universum Film

Worum geht es in 24 Hours to Live?

Der ehemalige Elitesoldat Travis Conrad ist nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes am Boden zerstört und hat seinen Job als Söldner an den Nagel gehängt. Als jedoch sein alter Freund Jim Marrow, mit dem er für das private Militärunternehmen Red Mountain gearbeitet hat, mit einem unwiderstehlichen Angebot bei ihm auftaucht, nimmt Travis es als allerletzten Auftrag an. Doch die Mission missglückt: Bevor Travis die Zielperson töten kann, entlarvt ihn die Interpol-Agentin Lin Bisset und eliminiert ihn kurzerhand. Doch Travis erwacht in einem Operationssaal wieder zum Leben. An ihm wurde das von Red Mountain entwickelte, höchst experimentelle medizinische Verfahren angewendet, das ihn für weitere 24 Stunden am Leben hält – damit er Jim den geheimen Aufenthaltsort der Zielperson nennen kann. Von seinem alten Freund betrogen, hat Travis nur noch ein Ziel: Red Mountain zu zerstören.




24 Hours to Live schafft es nicht, in die Tiefe zu gehen

Die Meinungen bei Actionfilmen gehen oft weit auseinander. Einige werden durch wilde Schusswechsel und Actionsequenzen perfekt unterhalten und andere eben eher weniger. Ich gehöre da klar zur letztgenannten Gruppe. Reine Actionszenen unterhalten mich einfach nicht, da diese ohne eine gewisse Portion Ernsthaftigkeit leider komplett unrealistisch wirken und somit jeden Reiz verlieren.

24 Hours to Live ist sicherlich eine solide Genrekost und findet damit auch seine Abnehmer. Aber mir reicht das einfach nicht. Eine Rachegeschichte zu schreiben, ist die eine Sache. Dieser aber auch eine Portion Realismus zu verleihen und gleichzeitig die Spannung hochzuhalten ist dann schon etwas anspruchsvoller. Leider schaffte Regisseur Brian Smrz es nicht, Alleinstellungsmerkmale gegenüber anderen Genrevertretern zu erzeugen.

Ethan Hawke in 24 Hours to Live ©Universum Film
Ethan Hawke in 24 Hours to Live ©Universum Film

Ethan Hawke auf dem falschen Pfad?

24 Hours to Live erweckt anfangs noch den Anschein, sich vom grauen Einheitsbrei abheben zu wollen. Der Film nimmt sich viel Zeit für die Charaktere und die Hoffnung in mir, positiv überrascht zu werden, stieg minütlich. Schließlich konnte man einen Hauptdarsteller aufbieten, der für anspruchsvolle Filme steht und sich seine Rollen aussuchen kann. So ist Ethan Hawke doch ein zuverlässiges Gütesiegel.

Dazu gibt es dann auch noch einige Punkte, die mir ein Fragezeichen in den Kopf zaubern. Achtung Spoiler! Wie kann es sein, dass ein Mann ein ganzes Gebäude stürmt und die Elite-Security so gut wie jeden Schuss daneben setzt. Solche Dinge stören mich einfach und zerstören mir einen Film. Außerdem wird Travis Conrad mit einer Droge noch 24 Stunden am Leben gehalten. Da diese ja irgendwann nachlässt, ist sein Tod auch vorprgrammiert. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass er dann auch wirklich exakt nach 23 Stunden 59 Minuten und 59 Sekunden seinen letzten Atemzug zieht? Was denken sich die entscheidenden Personen denn bitte dabei?

Rutger Hauer und Ethan Hawke in24 Hours to Live ©Universum Film
Rutger Hauer und Ethan Hawke in 24 Hours to Live ©Universum Film

Der Cast in 24 Hours to Live

Ethan Hawke wirkt recht unterfordert, spielt seine Rolle den Umständen entsprechend aber solide herunter. Jedoch kann ich ihn in actionüberladenen Rollen einfach nicht ernst nehmen. Aber das ist natürlich mein rein subjektives Problem.

Des Weiteren fiel mir aber Paul Anderson positiv auf. Ein charismatisches Gesicht, welches wir sicher noch öfter sehen werden. Liam Cunninghams Potenzial hingegen wurde einfach nicht ausgeschöpft. Schade, hier hätte eine interessante Rolle entstehen können.

Paul Anderson in 24 Hours to Live ©Universum Film
Paul Anderson in 24 Hours to Live ©Universum Film

Fazit

24 Hours to Live bietet eine One-Man-Action-Show, die leider nichts Neues zeigt und somit mit anderen Genrevertretern im absoluten Durchschnitt untergehen wird.

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