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Happy Deathday 2U

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Erneut steckt die Studentin Tree (Jessica Rothe) in einem Todesloop fest und muss nun auch ihre Freunde retten. Wer ist diesmal der Mörder? Ab dem 14. Februar 2019 könnt ihr das in Happy Deathday 2U herausfinden und ob sich das Rätseln lohnt, erfahrt ihr hier.

TitelHappy Deathday 2U
Jahr2019
ProduktionslandUSA
RegieChristopher Landon
DrehbuchChristopher Landon, Scott Lobdell
GenreHorror, Komödie, Science-Fiction
DarstellerJessica Rothe, Israel Broussard, Ruby Modine, Suraj Sharma, Rachel Matthews, Charles Aitken, Steve Zissis, Phi Vu
Länge100 Minuten
FSKab 12 Jahren freigegeben
VerleihUniversal Pictures International Germany
Cover zu Happy Deathday 2U © Universal Pictures
Kinoplakat zu Happy Deathday 2U © Universal Pictures

Und wieder grüßt täglich der Mörder…

Erst am 02. Februar war Murmeltiertag, jener Tag, der durch den Comedy-Klassiker Und täglich grüßt das Murmeltier… mit Bill Murray große Berühmtheit erlangte. Dort erlebte der zynische TV-Reporter ein und denselben Tag immer wieder aufs Neue. Diese Zeitloop-Prämisse wurde in Happy Deathday um blutige Morde ergänzt und lies die Studentin Tree ihren Todestag immer wieder erleben. Mit der Aufdeckung und Ermordung ihres mehrfachen Mörders durchbrach sie den Todesloop und konnte dem Grauen entkommen. Die fällige Fortsetzung Happy Deathday 2U stellt aber ziemlich schnell klar, dass dem nicht so ist. Diesmal steckt nicht nur sie im Todesloop fest, sondern auch ihre Freunde. Darüber hinaus kommt sie den Hintergründen der Zeitspielerei auf die Schliche.

Tree (Jessica Rothe) hängt schon wieder in der Zeitschleife © Universal Pictures
Tree (Jessica Rothe) hängt schon wieder im Todesloop © Universal Pictures

Mit Sci-Fi-Wirrwarr in eine neue Horror-Dimension

Das Zusammenspiel von Zeitschleifenmechanik und Slasher im ersten Teil hat trotz der FSK-12-Limitierung erstaunlich viel Spaß gemacht. Happy Deathday 2U schließt direkt daran an und erinnert gerade in den ersten Momenten frappierend an den Vorgänger. Doch das ändert sich schlagartig und der Film ergänzt sein Repertoire um Science-Fiction-Elemente, welche die Toleranzgrenze in Sachen Realität beim Zuschauer aufs Äußerste ausreizen. Mit der zusätzlichen Erzähldimension bieten sich neue Möglichkeiten, in denen nahezu alles möglich ist. Dieser Weg wird auch eingeschritten und Happy Deathday 2U fühlt sich erfrischend anders als der Vorgänger an. Es ist lobenswert, wie kreativ die Geschichte weitergestrickt und nicht einfach nur mehr vom Gleichen geboten wird. Besonders im ersten Drittel sorgt das für kurzweilige und spannende Momente. Als Zuschauer bleibt man dabei stets im Ungewissen und muss auf alles gefasst sein.

Die zusätzlichen Möglichkeiten eröffnen viele Wege, doch die Drehbuchautoren verzetteln sich nach launigem Beginn zusehends. Unpassende Dramamomente, teils peinlich übertriebene Comedy-Elemente, kitschige Lovestory und fallengelassene Handlungsstränge drücken den guten Ersteindruck nach unten. Man tobt sich regelrecht aus und landet dabei immer weniger Treffer. Zu verkrampft versucht man das Unerwartbare zu liefern und übertreibt es mit den Wendungen. Dabei parodiert man sich selbst und überschreitet die Grenzen der Selbstironie.

Mehr Sci-Fi in Happy Deathday 2U © Universal Pictures
In Happy Deathday 2U eröffnen Sci-Fi-Elemente neue Möglichkeiten © Universal Pictures

Wiedersehen mit Hindernissen

Für Fans des Vorgängers gibt es viel zu entdecken. Nicht nur der Cast wurde komplett übernommen und nur durch wenige Neuzugänge ergänzt, auch komplette Szenen und Sets wurden wieder zum Leben erweckt. Die Wiedererkennungswerte sind hoch und machen wirklich Spaß, verlieren sich dann aber recht schnell in dem kruden Story-Verlauf. Dabei legen die Jungdarsteller eine ordentliche Performance hin und besonders Jessica Rothe legt sich für die Hauptrolle ordentlich ins Zeug. Inszenatorisch dagegen kann Happy Deathday 2U nicht immer überzeugen. Vereinzelte Momente sorgen für Spannung, doch unterirdische Computereffekte und Sitcom-Flair versprühen eher Serien-Charme, als den einer großen Kinoproduktion. Dass der Film zudem sehr unblutig ist, fällt daher nicht groß ins Gewicht.

Mein Fazit zu Happy Deathday 2U

No Happy Deathday 4Me – Mit dem ersten Teil hatte ich reichlich Spaß und fühlte mich an die Slasher-Filme der 90er Jahre erinnert. Nach launigem Beginn, der tolle Möglichkeiten bietet, verhaspelt sich Happy Deathday 2U zusehends und verliert dabei seine Identität. Da wollte man zu viel auf einmal und verliert dadurch so einiges. Das kann mit Kopfschütteln unterhalten, wirklich rund ist das Ganze aber nicht.

Der Mörder im Rücken © Universal Pictures
Der Mörder lauert überall © Universal Pictures
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© Universal Pictures

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