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Hellblade: Senua’s Sacrifice

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Ein Spiel das unter die Haut geht und die Protagonistin in die Hölle schickt…

SpielHellblade: Senua’s Sacrifice
Jahr2017
PlattformPS4, Microsoft Windows
AlterseinstufungUSK ab 18 Jahren

Warum ist mir dieses Spiel entgangen? Ich habe nichts davon mitbekommen. Keine weit anglegte Werbekampagne, keine Trailer, keine Bilder… Einfach nichts. Erst als am letzten Dienstag (08.08.2017) das Spiel in den Verkauf ging und die ersten Bilder bei Facebook in Umlauf gingen, fiel es mir auf. Ich wusste nichts von der Handlung, aber die kurzen Trailer ohne Ton hatten mich sofort überzeugt. Als das Wochenende einläutete bin ich der Playstation untreu geworden und habe es mir über Steam für den PC runtergeladen. Sofort war ich gefangen in dieser düsteren Welt.

Und hier beginnt die Reise. Ihr steuert die keltische Kriegerin Senua und dabei seid ihr nicht alleine. Mehrere Personen begleiten euch, aber diese sind nur in ihrem Kopf. Stück für Stück erfahrt ihr mehr über sie und was sie vor hat. Senua ist eine vom Leben gekennzeichnete junge Frau und hat jeden Halt verloren. Ihr Dorf wurde niedergebrannt und ihr Geliebter (Dillion) ist tot. Sie klammert sich an die Hoffnung ihn aus dem Reich der Toten zu holen, um so seine Seele zu erlösen. Als wenn diese Mammutaufgabe nicht schon schwierig genug ist, leidet sie an Psychosen. Die Stimmen deuten auf eine schwere Schizophrenie hin. Der Weg zu Dillion’s Seele führt euch direkt durch die Hölle Helheim, wo euch ein virtueller Horrortrip erwartet. Unterwegs bekämpft sie Höllenkrieger und die Dämonen in ihrem Kopf, was dazu führt, dass man selber nie weiß, was gerade echt ist und was sich nur in ihrem Inneren abspielt.

Das Spiel hat es ganz schön in sich. Die Atmosphäre überzeugt auf ganzer Linie, so dass ich mir sporadisch längere Pausen gegönnt habe. Die Umsetzung von Senua ist so gelungen, dass es mir immer noch eine Gänsehaut beschert. Die Motion- beziehungsweise Performance Capturing ist der Wahnsinn. Ich habe die ganze Zeit über mit ihr gelitten oder gefiebert, wenn die Angst sie ein weiteres Mal zu übermannen drohte.

Bugs hatte ich am PC keine gehabt. Das Spiel lief flüssig durch. Auch einige Bedenken bezüglich der Kämpfe zerstreuten sich recht schnell. Wunderbare Idee fand ich den Einsatz des “Focus”. Sobald eine von Senua’s Stimme dir das Wort zuflüstert, solltest du diese Taste wählen und sofort wird ein Zeitlupeneffekt ausgelöst, den ich so noch nie gesehen habe. Eine sehr schöne Idee. Jedoch wird der Kampf bei der Fortbewegung ausgebremst. Wildes herumtänzeln, schnelles Gehen oder Laufen sind während des Kampfes nicht möglich und manchmal hat man das Pech, dass die Linse der Kamera hinter einem Gegenstand (z.B. Säule) verschwindet. Das mindert ein wenig den Spielspaß, aber ist auch das einzige Manko.

Doch was macht dieses Spiel so besonders? Man steuert Senua nicht nur einfach, sondern man ist Sie. Zudem hat Ninja Theory ganze Arbeit auf dem Gebiet Psychosen und Schizophrenie geleistet und sich mit den Thema beschäftigt. Sie haben sich Hilfe von Experten und Betroffenen gleichermaßen geholt. Jedoch haben sie das Krankheitbild nicht ausgeschlachtet, sondern wunderbar in die Story und das Spiel implementiert. Zusätzlich sorgen die tiefe Off-Stimme, die kurzen Geschichten über nordische Götter und Senua’s Gedanken sowie der geniale Soundtrack für die richtige Gänsehautstimmung.

Mein Fazit: Der reine Wahnsinn! Schon lange nicht mehr so ein gutes Game gezockt. Wer es nicht gespielt hat…Selber Schuld….

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

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Spielzeit
Durchschnitt:

Hier könnt Ihr das Spiel selbst bewerten:

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Name: Desiree Napret Alter: Eine Frau fragt man nicht (30 G) Bei Movic Freakz seit: Februar 2017 Aufgabengebiete: Reviews verfassen, Werbung, Admina Bevorzugtes Genre: Science-Fiction (gemeine Frage! Ich schaue querbeet!) Lieblingsfilme (Die Liste spiegelt nicht ein Ranking wieder, sondern in welcher Reihenfolge ich die Filme zum ersten Mal gesehen habe) 1. Das letzte Einhorn 2. Star Wars V – Das Imperium schlägt zurück 3. E.T. 4. Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart 5. Indianer Jones und der letzte Kreuzzug 6. The Goonies 7. Stirb Langsam I 8. Die Verurteilten 9. Herr der Ringe II – Die zwei Türme 10. Marvel’s The Avengers (2012) Über mich: Ich bin ein Film- und Serienjunkie, die auf Filme steht, wo Waffen selten nachgeladen werden müssen. Handlung muss auch nicht immer sein, Hauptsache es ist ein roter Faden erkennbar. Darum haben es auch nur Filme auf meine persönliche Hitliste geschafft, die meine Jungend und mich nachhaltig geprägt haben. Ebenso war mir der Wiederholungsfaktor wichtig. Diese Filme bescheren mir noch nach Jahren der X-ten Sichtung eine Gänsehaut. Wenn ich mal nicht Filme oder Serien schaue, verbringe ich viel Zeit vor der Playstation oder am PC. Aus diesem Grund verfasse ich sporadisch Reviews über Games, wobei ich Singleplayer dem Multiplayer vorziehe. Nebenbei bin ich berufstätig, verheiratet und studiere an der Abendschule Marketingkommunikation. Als Gegengewicht zu der ganzen Sitztätigkeit gehe ich Laufen, spiele Paintball oder fahre Mountainbike. Früher sogar Downhill, aber das hat sich aufgrund des Studiums stark reduziert. Genau wie das Paintball… Leider. Manchmal wünschte ich mir, dass der Tag mehr als 24 Stunden hätte oder dass ich wie die Twilight Vampire nicht schlafen müsste, aber dies bleibt weiterhin nur Wunschdenken. Bis dahin versuche ich euch mit Reviews zu erheitern oder turne auf verschieden Conventions für euch mit rum. Gerne könnte ihr mir unter daisyenpunkt auf Instagram folgen. C u Freakz!

1 KOMMENTAR

  1. Das war mein Einführungsspiel für 2018. Konnte es ebenfalls genießen, denn die Idee mit der Psychose wurde wunderbar ins Spielgeschehen integriert.

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