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I Spit On Your Grave

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Um I Spit On Your Grave kommt man als Horrorfan nicht herum, vorausgesetzt man mag Filme die eine harte Gangart einschlagen. Es handelt sich hier um den wohl berühmtesten Vertreter des Rape & Revenge Genres.

TitelI Spit On Your Grave
Jahr2010
ProduktionslandUSA
RegieSteven R. Monroe
DrehbuchStuart Morse
GenreHorror, Thriller, Rape & Revenge
DarstellerSarah Butler, Jeff Branson, Daniel Franzese, Rodney Eastman, Chad Lindberg, Andrew Howard, Tracey Walter, Mollie Mulligan, Saxon Sharbino
Längeca. 103 Min. (uncut) / ca. 90 Min. (cut)
FSKungeprüft (uncut) / ab 18 (cut)
VerleihTiberius Film
Blu Ray Cover von "I Spit On Your Grave" © Tiberius Film
Blu Ray Cover von “I Spit On Your Grave” © Tiberius Film

Handlung:

Die junge und äußerst attraktive Schriftstellerin Jennifer Hills mietet eine abgelegene Waldhütte an einem See, um in Ruhe ihr zweites Buch zu schreiben. An einer Tankstelle kurz vor ihrem Ziel begegnet sie einigen Vertretern der eher primitiven Dorfjugend. Ihre selbstbewusste und taffe Art stößt den Jungs sauer auf.

Sarah Butler als Jennifer Hills in "I Spit On Your Grave" © Tiberius Film
Sarah Butler als Jennifer Hills in “I Spit On Your Grave” © Tiberius Film

Die jungen Männer um Anführer Johnny dringen nachts in Jennifers Hütte ein, quälen sie und vergewaltigen sie im Lauf der Nacht auf grausamste Art und Weise. Der Plan ist, dass Jennifer die Nacht nicht überlebt, doch der Filmtitel und das Genre legen nahe, dass dieser Plan nicht wirklich aufgeht. Die Vergewaltiger haben wohl nicht damit gerechnet, bald selbst um ihr Leben fürchten zu müssen…

Böse Jungs in "I Spit On Your Grave" © Tiberius Film
Böse Jungs in “I Spit On Your Grave” © Tiberius Film

Meine Bewertung:

Bei der Erstsichtung von I Spit On Your Grave war ich sehr skeptisch, da so stark gehypte Filme mich aufgrund einer zu hohen Erwartungshaltung oftmals nicht überzeugen können. Hier war ich jedoch sofort gefesselt, was zum großen Teil daran lag, dass Sarah Butler ihre Rolle hervorragend spielt. Jennifer Hills ist so entwaffnend sympathisch dass ich den ganzen Film über mit ihr mitgelitten und mitgefiebert habe.

Die gepeinigte in "I Spit On Your Grave" © Tiberius Film
Die gepeinigte in “I Spit On Your Grave” © Tiberius Film

Jennifers Martyrium wird schonungslos gezeigt, die erste Filmhälfte ist schwer zu ertragen. Umso spannender ist dann die zweite Hälfte, wenn der Rachepart beginnt. I Spit On Your Grave wird oftmals vorgeworfen, voyeuristisch und gewaltverherrlichend zu sein. Dies mag zum Teil stimmen, doch es ist und bleibt ein Film und somit reine Fiktion. Ich zumindest empfand das, was Jennifer angetan wurde als weitaus schlimmer als das, was sie mit ihren Peinigern anstellt, aber jeder sollte sich ein eigenes Urteil bilden.

Für mich funktioniert I Spit On Your Grave einfach tadellos, da ich Filme mit Rachethema allgemein sehr gerne mag und dieses Thema hier überaus spannend inszeniert wurde. Mehr möchte ich gar nicht schreiben um nicht zu viele Einzelheiten zu verraten. Das Schreiben von Bewertungen stellt für mich immer eine kleine Gratwanderung dar, da ich auf der einen Seite nicht zu viel vorwegnehmen möchte, auf der anderen Seite aber auch gut genug auf den Film eingehen möchte. Deshalb jetzt mein

Fazit:

I Spit On Your Grave sollte sich kein Liebhaber des Genres entgehen lassen, er gehört zu Recht sozusagen zur Grundbildung. Für zart besaitete ist er allerdings nicht zu empfehlen, da viele sehr explizite brutale Szenen enthalten sind, auch das Thema dürfte für manche schwer verdaulich sein.

Es geht zu Sache in "I Spit On Your Grave" © Tiberius Film
Es geht zu Sache in “I Spit On Your Grave” © Tiberius Film

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass bei I Spit On Your Grave die Zensurschere extrem zugeschlagen hat, es existieren sehr viele Schnittfassungen, von etwa 90 Minuten Laufzeit bis zur ungeschnittenen Fassung mit etwa 103 Minuten. Ich empfehle unbedingt die ungekürzte Fassung da unheimlich viel fehlt, hauptsächlich im wichtigen Racheteil. Informationen hierzu gibt es z.B. unter Schnittberichte.com

I Spit On Your Grave ist eine Neuverfilmung von “Ich spuck auf dein Grab” aus dem Jahr 1978 von Regisseur Meir Zarchi, und zog mittlerweile zwei Fortsetzungen nach sich. Auf diese Filme werde ich zu einem späteren Zeitpunkt eingehen.

Sarah Butler als Jennifer Hills in "I Spit On Your Grave" © Tiberius Film
Sarah Butler als Jennifer Hills in “I Spit On Your Grave” © Tiberius Film

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

Handlung/Dramaturgie
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© Tiberius Film

 

2 KOMMENTARE

  1. “Ich zumindest empfand das, was Jennifer angetan wurde als weitaus schlimmer als das, was sie mit ihren Peinigern anstellt,” – Gerade darum gehts ja gar nicht bei deiner erwähnten Kritik von anderen. Gewalt und Gegengewalt abzuwiegen, ist immer schon von sich heraus falsch. Das Hauptproblem bleibt, dass der Film den Revengeteil fragwürdig überzieht, indem Jennifer einen ausgeklügelten Feldzug gegen ihre Täter entwirft, der im Kern perfide Fallen und Foltertechniken vorsieht. Damit ist die Darstellung meilenweit von Notwehr und dem Rausch und Exzess einer Extremsituation entfernt, wie es z.B. das Final Girl in Slashern erlebt, wenn sie gegen Ende der Nacht zur Waffe greift, um den Killer zu besiegen.

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