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Mountain zeigt uns die Schönheit, aber auch die Gefahr, welche von den höchsten Bergen des Planeten ausgeht. Willem Defoe ergründet zusammen mit dem Zuschauer die Faszination, die sie auf die Menschheit ausüben.

Titel Mountain
Jahr 2018
Produktionsland Australien
Regie Jennifer Peedom
Drehbuch Robert Macfarlane
Genre Dokumentation
Darsteller Willem Dafoe (OV)
Länge 74 Minuten
FSK ab 6 Jahren
Verleih DCM Film Distribution
Filmplakat von "Mountain" © DCM Film Distribution
Filmplakat von “Mountain” © DCM Film Distribution

Handlung

Seit Beginn der Menschheit faszinieren uns die Berge. Anfangs beteten wir sie an und verorteten Götter oder Monster auf ihnen. Schließlich begannen wir sie zu besteigen und uns so mit der Natur zu messen. Für manche hielten diese Strapazen die größten Glücksgefühle bereit, die man sich nur vorstellen kann, andere widerum fanden den Tod.

Der Mensch modellierte sich die Bergwelt für Skipisten so, wie er sie brauchte, Firmen wie “Red Bull” veranstalten waghalsige Stunt-Rennen auf den höchsten Gipfeln des Erdballs und auch das Bergsteigen an sich gleicht vielerorts mehr einem Schlange stehen, als einem echten Wagnis.

Ein harter Anstieg in "Mountain" © DCM Film Distribution
Ein harter Anstieg in “Mountain” © DCM Film Distribution

Form

Visuell bekommt man sehr viel Abwechslung geboten. Anfangs viele Aufnahmen aus der Luft, von den höchsten Bergen der Welt. Später waghalsige Manöver von Extremkletterern und Bergsteigern. Gegen Ende kommen Stunts aller Art hinzu, ob mit dem Snowoard, mit Skiern, Fallschirm oder dem Bike, teilweise mit deren GoPro aufgenommen

Untermalt wird alles mit ruhiger bis lauter und schneller klassischer Musik.

Als Sprecher konnte der Hollywood-Star Willem Dafoe gewonnen werden. Ob es eine deutsche Synchronisation gibt, ist mir nicht bekannt, ich habe den Film in OV mit deutschem Untertitel gesehen.

Gutes Wetter in der Nähe des Gipfels "Mountain" © DCM Film Distribution
Gutes Wetter in der Nähe des Gipfels in “Mountain” © DCM Film Distribution

Hintergrund

Für die musikalische Untermalung konnte das australische Kammerorchester verpflichtet werden.

Die Aufnahmen der Berge wurden zum Teil mit Drohnen, aus dem Helikopter und durch Kameramänner gemacht, oder stammen aus einem reichhaltigen Archiv.

Rob Jarvis and client at day break in "Mountain" © DCM Film Distribution
Rob Jarvis and client at day break in “Mountain” © DCM Film Distribution

Genre & Fazit

Da ich sehr gerne Naturdokus sehe, sagte ich natürlich zu, als mir Mountain zur Sichtung angeboten wurde. Ich bin selbst schon immer von Bergen fasziniert und es gibt kaum Schöneres, als den Ausblick den man auf einem Gipfel genießen kann.

Dementsprechend faszinierten mich die Aufnahmen des Films sehr und die musikalische Untermalung passt optimal dazu. Hier kann man wirklich genießen.

Wenn man dann die Bergsteiger sieht oder auch die Extremkletterer wird einem doch ein paar mal etwas mulmig, denn als Ottonormalbürger, würde man innerhalb von Sekunden sterben. Die Aussicht ist dennoch atemberaubend.

Die Stunts in der zweiten Filmhälfte setzen dem ganzen dann noch die Krone auf. Hier stehen diese dann im Vordergrund, von der Schönheit der Berge ist nicht mehr viel zu sehen. Das ist wohl auch die Intention der Regisseurin.

Für alle, die sich am Anblick riesiger Berge und schöner Naturaufnahmen ergötzen können, denen kann ich Mountain wärmstens empfehlen. Es ist kein Spielfilm und es wird auch keine Expedition von Anfang bis Ende begleitet. Man sieht Ausschnitte aus allen möglichen Themen, die mit den Bergen zu tun haben.

Einigen mag der Film zu wenig Aktion bieten, andere könnten von den wilden Stunts am Ende abgeschreckt werden. Ich persönlich finde es eine perfekte Mischung aus beidem und habe Mountain sehr genossen.

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

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