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News: Trailer zur heiß erwarteten Netflix-Serie “Maniac”

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Nach einem ersten Teaser vergangene Woche hat Netflix am Montag einen langen Trailer zur kommenden Miniserie Maniac veröffentlicht. Die schwarze Komödie mit Emma Stone und Jonah Hill soll Ende kommenden Monats an den Start gehen.

Dass Netflix derzeit zur zweiten Heimat für immer mehr namhafte Filmschaffende wird, ist soweit nichts Neues. Schließlich war der Erfolg von House of Cards wohl nicht zuletzt den Qualitätsgaranten Kevin Spacey und David Fincher zu verdanken.
Insbesondere Thriller-Experte Fincher durfte vergangenes Jahr mit Mindhunter erneut in Serie gehen. Bei dem unkonventionellen Stoff genoss er wohl auch einiges an künstlerischer Narrenfreiheit.

Justin Theroux in "Maniac" © Netflix
Justin Theroux in “Maniac” © Netflix

Rückkehr von True Detective-Regisseur

Ähnlich verhalten dürfte sich das nun auch im Fall von Cary Joji Fukunaga. Dieser machte 2009 mit seinem Langfilmdebüt Sin Nombre bereits auf sich aufmerksam. Der endgültige Durchbruch gelang dem gebürtigen Kalifornier aber allerspätestens mit der hochgelobten ersten Staffel von HBOs True Detective, bei der er sich für alle acht Episoden als Regisseur verantwortlich zeichnete.

Ein direkter Netflix-Neuling ist aber auch Fukunaga nicht. Bereits seinem nächsten Streich, dem Kriegsdrama Beasts of No Nation, blieb ein großer Kinostart verwehrt. Trotz guter Kritikerresonanz und Golden Globe-Nominerung für Hauptdarsteller Idris Elba (Der Dunkle Turm) wurde der Film international überwiegend über den Streaminganbieter veröffentlicht.


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Nach seinem Ausstieg aus dem Stephen King-Remake Es, wo man ihn durch Andy Muschietti (Mama) ersetzte, wurde es ruhiger um Fukunaga. Zuletzt begnügte er sich bei dem Historiendrama Die Einkreisung noch mit einem Produzentenposten. Doch nun nahm er für Maniac wieder selbst auf dem Regiestuhl Platz.

Nach den Schauspielschwergewichten Matthew McConaughey und Woody Harrelson hat er sich dafür mit Oscarpreisträgerin Emma Stone (La La Land) und Jonah Hill (The Wolf of Wall Street) dieses Mal jedoch Vertreter der jüngeren Stargeneration vor die Kamera geholt.

Emma Stone und Jonah Hill in "Maniac" © Netflix
Jonah Hill und Emma Stone in Maniac © Netflix

Maniac – Ein bizarrer Trip

Die zehnteilige Serie Maniac, laut offiziellen Angaben eine “schwarze Komödie”, dreht sich um Annie Landsburg (Stone) und Owen Milgrim (Hill). Beide nehmen aufgrund ihrer psychischen Probleme als Probanden an einer ominösen pharmazeutischen Studie teil. Wie schon bei House of Cards handelt es sich bei Maniac um ein US-Remake. Als Vorbild dient eine gleichnamige TV-Serie aus Norwegen.

Auch wenn diese Prämisse, irgendwo angesiedelt zwischen Inception und Vergiss mein nicht, ebenso vielversprechend wie vage klingt, so machen die kinoreifen, teils bizarren Bilder, gepaart mit der einnehmenden Atmosphäre, definitiv Lust auf Mehr.
Neben beiden Jungstars, die erstmals seit Superbad wieder gemeinsam zu sehen sein werden, verspricht die Serie u.a. mit Sonoya Mizuno (war bereits neben Stone in La La Land sowie in den Sci-Fi Streifen Auslöschung und Ex_Machina zu sehen), Justin Theroux (The Leftovers) und Sally Field auch in den Nebenrollen weitere Hochkaräter.

Alle 10 Episoden von Maniac sollen ab dem 21. September 2018 auf Netflix verfügbar sein.

Die Probanden der neuen Studie in "Maniac" © Netflix
Die Probanden der neuen Studie in “Maniac” © Netflix

 

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© Netflix

 

 

 

 

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Name: Dominik König Alter: 26 Bei Movic Freakz seit: Juni 2017 Aufgabengebiete: Film- und Serienkritik, Filmmusikrezeption Bevorzugte Genres: Science Fiction (Cyberpunk), Fantasy, (Psycho-)Thriller, (schwarze) Komödie, Satire Lieblingsfilme: Memento, Arsen und Spitzenhäubchen, The Dark Knight, Das Schweigen der Lämmer, There Will Be Blood, Die Truman Show, Zodiac – Die Spur des Killers, Der große Diktator, Die 12 Geschworenen, Prinzessin Mononoke Über mich: Abspannsitzenbleiber, Originaltongucker wie Synchronverfechter. Fantasy- und Science Fiction Geek mit einer Vorliebe für verschachtelte Psychokisten, grelle Satire und bittersüße Ironie. Wannabe-Kritiker und Journalismusstudent. Als Kind der 90er träume ich von einer Zeit, als Trailer noch nicht den halben Film verrieten, visuelle Effekte nur ein Hilfsmittel waren und Hollywood wirklich mal die (Alb-)traumfabrik war. Dennoch sehe ich mich keineswegs als einer dieser "früher war alles besser" Pessimisten und kann mich am zeitgenössischen Kino ebenso erfreuen wie an als unumstößlich verklärten Klassikern. So bin ich ein Liebhaber von Filmen jeden Alters, unterschiedlichster Herkunft und Genres, ausgenommen die der Heimatfilmwelle der Nachkriegszeit und deren Reinkarnation in Form von Til Schweiger. Als Befürworter intelligenten Mainstreams glaube ich felsenfest an eine sinnstiftende Verschmelzung von Unterhaltung und Kunst im Medium Film und dabei an die fortwährende Auseinandersetzung mit sich selbst, Gott und der Welt. Und natürlich, dass Spaß und Anspruch sich nicht gegenseitig ausschließen müssen. Also: Why So Serious?

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