Pandorum

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Der düstere Sci-Fi Horror Streifen Pandorum aus dem Jahr 2009 hat es in sich!

TitelPandorum
Jahr2009
ProduktionslandUS/DE
RegieChristian Alvart
DrehbuchChristian Alvart, Travis Milloy, Christian Ahrens
GenreSci-Fi, Horror, Thriller
DarstellerDennis Quaid, Ben Foster, Cam Gigandet, Antje Traue, Norman Reedus, Wotan Wilke Möhring, Cung Le, Eddie Rouse, André Hennicke
Länge109 Minuten
FSKab 16 Jahren freigegeben
VerleihConstantin Film

Inhalt:

Vollkommen desorientiert erwachen Payton (Dennis Quaid) und Bower (Ben Foster) auf dem Schiff Elysium. Wie lange haben Sie geschlafen? Wo ist der Rest der Crew? Zunächst denken die beiden Besatzungsmitglieder, ihre Schicht hätte begonnen, doch die Tür zur Brücke ist fest verschlossen. Um Antworten auf ihre Fragen zu finden beginnt Bower, per Funk begleitet von Payton, über die engen und düsteren Lüftungsschächte einen Weg auf die Brücke zu finden und zu erfahren, was auf dem Menschen verlassenen Schiff vor sich geht. Doch so alleine und verlassen, wie es zunächst den Eindruck machte, ist er dabei nicht. Ein gnadenloser Kampf um das Überleben beginnt und die Feinde kommen nicht nur von Außerhalb.

Kritik:

Ein Kommentar meinerseits zu dieser unglaublich tollen Genre Perle ist schon viel zu lange überfällig. Nun wird dieser Missstand nachgeholt und dem Streifen der Respekt gezollt, der ihm gebührt!

“Pandorum, ausgelöst durch ein schweres psychisches Trauma mit heftigen emotionalen Reaktionen… Kennst Du die Symptome? Es beginnt mit einem Zittern… Ein Juckreiz wie ein langsam wachsendes Geschwür.”

Pandorum versprüht von den ersten Sekunden an eine unglaublich düstere und dichte Atmosphäre, die einen sofort zu vereinnahmen weiß. Trübes, leichenblasses Zwielicht lässt die kalten, stählernen Gänge des Raumschiffs für Protagonisten und Zuschauer zu einer Talfahrt in den Wahnsinn werden. Man vermutet hinter jedem finsteren Winkel des “verlassenen” Schiffes eine Bedrohung, die jeden Moment hervorspringen könnte. Das Design und Setting des Kolonieschiffs Elysium erinnert in dem Fall sehr angenehm an die Alien Filme oder das Spiel Dead Space. Klangtechnisch ist Pandorum ebenfalls mehr als gelungen und der Soundtrack trägt die nervenzerfetzende Atmosphäre auf kalten, toten Händen. Ben Foster und Dennis Quaid geben zudem ihre besten Performances seit Langem.

“Was sind das für Dinger?” – ” Mir war nie danach stehen zu bleiben um´s rauszufinden. Wegrennen ist immer die beste Option.”

Kommt es dann zu Action Sequenzen, so weiß Regisseur Chritian Alvart diese atemberaubend in Szene zu setzen. Durch die rasante, unfokossierte Schnittfolge ist es für das Auge des Zuschauers lange schwer zu erfassen, wie die grässlichen Wesen, die in dem Schiff hausen, wirklich aussehen, was die Spannung sehr lange oben hält. Bekommt man sie dann ganz zu Gesicht, so wissen auch sie zu beeindrucken. Die detaillierte, abwechslungsreiche Masken dieser Kreaturen sind schlicht furchterregend.

Fazit:

Zu jedem Zeitpunkt merkt man der Deutsch-Amerikanischen Produktion an, wie viel Herzblut in ihr steckt und trotz des Gefühls, das meiste schonmal irgendwo gesehen zu haben, ist Pandorum durch seine storytechnischen Kniffe, Twists und allen voran seiner grandiosen Atmosphäre sehr sehenswert und auf ganzer Linie unterhaltsam.

Ganz große Empfehlung!

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

Handlung/Dramaturgie
Figuren/Schauspieler
Ausstattung/Schauplätze
Form
Hintergrund
Vergleich im Genre
Durchschnitt:

Hier könnt Ihr den Film selbst bewerten:

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Figuren/Schauspieler
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Ausstattung/Schauplätze
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Hintergrund
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Vergleich im Genre
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© Constantin Film

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Filme sind für mich mehr als nur einfacher Eskapismus oder phsychedelischer Zeitvertreib; Was jetzt nicht bedeuten soll, dass ich mich mit der Möglichkeit via Filmen andere Leben zu (er)leben nicht auch gerne mitunter vordergründig hingebe. Aber generell sind sie für mich viel mehr wie gute Freunde, Familie und alte Bekannte. In jedem Fall aber eine persönliche Bereicherung. Ich bin offen für jedes einzelne Genre und lasse mich eigentlich gerne positiv überraschen, greife aber lieber zum hundertelfzigsten mal zum selben Film, statt mich sofort ins "Neuland" zu stürzen. Neben dem Medium Film habe ich auch noch ein ziemlich großes Fable für Videospiele und auch dort sind die Interessensfelder meinerseits ziemlich umfangreich. Ich freue mich stets über regen Austausch hier unter Gleichgesinnten, aber ebenso unter Ungleichgesinnten. Und jedem, der so weit gelesen hat, wünsche ich noch einen tollen Tag. (^-^)/

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