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Preacher

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In Preacher findet ein Verbrecher zu Gott, muss sich mit dessen himmlischen Horden auseinandersetzen und erlangt eine Kraft, die es in sich hat.

TitelPreacher
Jahrseit 2016
ProduktionslandVereinigte Staaten
IdeeSeth Rogen, Evan Goldberg, Sam Catlin
Regiediverse
GenreDrama, Horror
DarstellerDominic Cooper, Ruth Negga, Joseph Gilgun u.v.m.
Länge40 – 64 Minuten
FSKAb 16 Jahren freigegeben
VerleihAmazon Video
Plakat zu Preacher
Plakat zu Preacher aus 2016. ©Sony Pictures Television Inc. and AMC Network Entertainment LLC. All Rights Reserved

Ein Verbrecher findet zu Gott und beginnt ein neues Leben voller Güte und Barmherzigkeit – nicht in der Serie „Preacher“. Jesse Custer versucht es zumindest, als Mann Gottes, doch so richtig will der Heilige Geist nicht über ihn kommen und seine Kirche bleibt leer, bis etwas übernatürlich Mächtiges in ihm einnistet.

Mächtig aus der Fresse

Dominic Cooper as Jesse Custer in Preacher 2016
Dominic Cooper as Jesse Custer in Preacher 2016. ©Sony Pictures Television Inc. and AMC Network Entertainment LLC. All Rights Reserved

Engel, Vampire und Gestalten aus der Hölle sind nicht die einzigen mit denen der texanische Prediger Jesse Custer (Dominic Cooper; Dracula Untold) in Preacher zu tun hat. Er selbst dient als Wirt für ein fremdes Wesen, welches ihm die Macht verleiht, die Menschen alles tun zu lassen, was er sagt. Dabei ist Jesse nicht unbedingt jemand der ein Blatt vor den Mund nimmt, und wer hat je behauptet, man sollte erst denken und dann reden – Jesse jedenfalls nicht.

Skurrile Gestalten

In Preacher bekommt es der Zuschauer mit allerlei skurrilen Gestalten zu tun, z.B. mit Cassidy, dem abgerockten Vampir, der in der Kirche des Predigers Zuflucht findet; Tulip O’Hare (Ruth Negga; 12 Years a Slave) einer alten Weggefährtin Jessys, aus der Zeit als beide noch Banken ausraubten; oder Arschgesicht, der Junge dessen Mund wie ein Po-Loch aussieht. Jede Figur hat ihre Geschichte, die Preacher liebevoll erzählt, ohne Geheimniskrämerei und ohne zu hetzen. Man merkt beim Schauen, wie sich ein ganzes Universum vor einem ausbreitet, eine Märchenwelt in der die Kirche nach Strich und Faden auseinander genommen wird, und in der Gott nicht unbedingt gut wegkommt. Die teilweise makabren Ideen, in Staffel Zwei spielt zum Beispiel Adolf Hitler eine tragende Rolle, kommen aus der gleichnamigen Comicvorlage (Garth Ennis und Steve Dillon), erschienen beim DC Comics-Sublabel Vertigo welches schon lange dafür bekannt ist auf die üblichen Genreregeln zu pfeifen.

Irgendwie geil

Kirche aus Preacher von 2016
2016 ©Sony Pictures Television Inc. and AMC Network Entertainment LLC. All Rights Reserved

Irgendwie Western, irgendwie Roadmovie, irgendwie Horror – dass ein Typ wie Seth Rogen (The Interview) unter Anderen, die Idee zur Serienadaption von Preacher hatte, ist bezeichnend. Denn was der Zuschauer geboten bekommt, ist bunt, schräg und abgefahren. Köpfe explodieren, Blut spritzt literweise und die Leichen stapeln sich zur Decke, und das ist keinesfalls übertrieben. Die Darsteller sind gut, aber herausragend, ist Joseph Gilgun (Pride, The Infiltrator), dem die Rolle des Vampirs Cassidy wie auf den Leib geschrieben scheint, ihm zuzusehen ist ein wahres Fest. Das kann man aber getrost von der ganzen Serie behaupten, wenn man auf abgedrehten Scheiß steht, weshalb es von mir eine eindeutige Empfehlung gibt (Staffel 1&2 seht ihr im Abo bei Amazon Prime).

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

Handlung/Dramaturgie
Figuren/Schauspieler
Ausstattung/Schauplätze
Form
Hintergrund
Vergleich im Genre
Durchschnitt:

Hier könnt Ihr den Film selbst bewerten:

Handlung/Dramaturgie
1
Figuren/Schauspieler
1
Ausstattung/Schauplätze
1
Form
1
Hintergrund
1
Vergleich im Genre
1
Durchschnitt:
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© Amazon Video

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