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Prinzessin Mononoke

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Zum 20jährigen Geburtstag ein Review über einen japanischen Zeichentrickfilm von Hayao Miyazaki aus dem Hause Studio Ghibli.

Jahr 1997
Produktionsland Japan
Regie Hayao Miyazaki
Drehbuch Hayao Miyazaki
Genre Drama, Animation, Fantasy
Darsteller —-
Länge 128 Minuten
FSK Ab 12 Jahren freigegeben
Verleih Buena Vista International

Heute möchte ich euch einen ganz besonderen Film ans Herz legen. Da ich selber aus dem asiatischen Raum stamme, liebe ich auch ihre Filme. Natürlich wird auch viel Schrott produziert. Aber hin und wieder stechen ein paar Perlen hervor. So auch „Prinzessin Mononoke“. Vor genau 20 Jahren brachte Hayao Miyazaki diesen Film auf die Leinwand. Noch heute verstummen die Gerüchte um eine vermeintliche Fortsetzung nicht. Erst vor kurzem hatte ich bei Facebook gelesen, dass Studio Ghibli angeblich einer Fortsetzung zugestimmt habe, aber kurz danach war der Post wieder verschwunden. Also doch wieder eine Finte? Aber wovon rede ich hier eigentlich?
Beginnen wir mit dem Prinzen Ashitaka, der von einem wildgewordenen Eber am Arm verletzt wird, weil er versucht sein Dorf zu retten. Joahr, klingt erstmal nicht tragisch. Jedoch ist das sein Todesurteil, denn der Eber war nicht nur ein einfaches Tier. Er war ein rachesüchtiger Gott, ein göttlicher Keiler, der durch den Hass auf die Menschen zum Dämon wurde. Ashitaka muss sein Dorf verlassen und begibt sich auf die Suche des Ursprungs. Somit wurde der Grundstein der Story ausgerollt. Seine Reise führt ihn zu Lady Eboshi, die Wälder rodet, um nach Eisenerz zu schürfen. Die Bewohner des Waldes finden das nicht natürlich nicht gut und setzen sich zur Wehr. Insbesondere Wolfsgöttin Moro und ihre menschliche Adoptivtochter San. Plötzlich befindet sich Ashitaka zwischen den Fronten eines Krieges.
Doch was macht diesen Film so besonders? Es ist richtig unheimlich wie detailliert Miyazaki das Thema Mensch und Natur behandelt. Kann es eine friedliche Koexistenz geben? Geht man zu Beginn davon aus, dass Lady Eboshi die Böse ist, wird man kurz darauf eines besseren belehrt. Sie gibt den Menschen Schutz, Nahrung und eine Arbeit. Selbst unheilbar Kranke werden nicht verstoßen, sondern es wird sich liebevoll um sie gekümmert. Doch was ist mit dem Bewohner des Waldes? Auch sie spiegeln ihre Sicht der Dinge wieder, so dass man sich als Zuschauer hin- und hergerissen fühlt. Zu wem halte ich jetzt? Das kann man hier nicht sagen.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Detailverliebtheit von Miyazaki. Präzise und flüssig sind die Bewegungsabläufe der Protagonisten sowie die Umgebung. Achtet doch mal auf das Gras oder die Kleintiere. Die Animationen sind von bester Qualität und haben damals neue Maßstäbe gesetzt. Selbst der Sound geht einem unter die Haut und bleibt einem lange im Gedächtnis. Ich bin immer wieder begeistert und werde es einfach nicht müde den Film immer und immer wieder zu sehen.
Doch Vorsicht. Obwohl es ein Animationsfilm ist, hat die FSK 12 seinen Grund. Es gibt viele Actionszenen, die sehr blutig ausfallen. Zudem finde ich die Story für ein Kind viel zu komplex. Dieser Film wurde definitiv nicht für Kinder gemach. Quasi ein kleiner Schlag auf den Hinterkopf. Die Natur rächt sich…

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

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© Buena Vista International

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Name: Desiree Napret Alter: Eine Frau fragt man nicht (30 G) Bei Movic Freakz seit: Februar 2017 Aufgabengebiete: Reviews verfassen, Werbung, Admina Bevorzugtes Genre: Science-Fiction (gemeine Frage! Ich schaue querbeet!) Lieblingsfilme (Die Liste spiegelt nicht ein Ranking wieder, sondern in welcher Reihenfolge ich die Filme zum ersten Mal gesehen habe) 1. Das letzte Einhorn 2. Star Wars V – Das Imperium schlägt zurück 3. E.T. 4. Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart 5. Indianer Jones und der letzte Kreuzzug 6. The Goonies 7. Stirb Langsam I 8. Die Verurteilten 9. Herr der Ringe II – Die zwei Türme 10. Marvel’s The Avengers (2012) Über mich: Ich bin ein Film- und Serienjunkie, die auf Filme steht, wo Waffen selten nachgeladen werden müssen. Handlung muss auch nicht immer sein, Hauptsache es ist ein roter Faden erkennbar. Darum haben es auch nur Filme auf meine persönliche Hitliste geschafft, die meine Jungend und mich nachhaltig geprägt haben. Ebenso war mir der Wiederholungsfaktor wichtig. Diese Filme bescheren mir noch nach Jahren der X-ten Sichtung eine Gänsehaut. Wenn ich mal nicht Filme oder Serien schaue, verbringe ich viel Zeit vor der Playstation oder am PC. Aus diesem Grund verfasse ich sporadisch Reviews über Games, wobei ich Singleplayer dem Multiplayer vorziehe. Nebenbei bin ich berufstätig, verheiratet und studiere an der Abendschule Marketingkommunikation. Als Gegengewicht zu der ganzen Sitztätigkeit gehe ich Laufen, spiele Paintball oder fahre Mountainbike. Früher sogar Downhill, aber das hat sich aufgrund des Studiums stark reduziert. Genau wie das Paintball… Leider. Manchmal wünschte ich mir, dass der Tag mehr als 24 Stunden hätte oder dass ich wie die Twilight Vampire nicht schlafen müsste, aber dies bleibt weiterhin nur Wunschdenken. Bis dahin versuche ich euch mit Reviews zu erheitern oder turne auf verschieden Conventions für euch mit rum. Gerne könnte ihr mir unter daisyenpunkt auf Instagram folgen. C u Freakz!

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