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In Spione im Tierreich werden Wildtiere hautnah durch lebensecht wirkende Tier-Roboter gefilmt. Wir sehen bisher nicht gezeigtes Material, das Aufschluss gibt über Sozialstrukturen, Strategien und Gefühlswelten unserer Mitgeschöpfe.

TitelSpione im Tierreich
Jahr2018
ProduktionslandGroßbritannien
RegieJohn Downer
DrehbuchJohn Downer
GenreDokumentation
DarstellerSchimpansen, Orang-Utans, Elefanten, Löwen, Strauße, Faultiere, Flusspferde, Polarwölfe etc.
Länge212 Minuten
FSKab 0 Jahren
Verleihpolyband Medien GmbH
Blu-ray Disc Cover von "Spione im Tierreich" © polyband Medien GmbH
Blu-ray Disc Cover von “Spione im Tierreich” © polyband Medien GmbH

Story

Was unterscheidet den Menschen von anderen Tieren? Wie eng sind die Individuen der Arten miteinander verbunden? Welche Strategien wenden sie in bestimmten Situationen an?

BBC hat einiges investiert und lebensecht wirkende Tier-Roboter gebaut. Diese wurden in den jeweiligen Lebensräumen drapiert und konnten einzigartige Aufnahmen machen.

Ein Schimpanse, der sich um eine Ginsterkatze kümmert, Orang-Utans, die wissen, wie man eine Säge verwendet oder Wildhunde, die sich einer Löwin und einer Herde Elefanten entgegenstellen. Diese und viele weitere spannende Szenen erwarten euch bei dieser Dokumentation.

Erdmännchen halten Ausschau nach Feinden in "Spione im Tierreich" © polyband Medien GmbH
Erdmännchen halten Ausschau nach Feinden in “Spione im Tierreich” © polyband Medien GmbH

Cast

Die Stars diese Reihe sind unter anderem Elefanten, Wildhunde, Kapuzineraffen, Polarwölfe, Schimpansen, Orang-Utans, Strauße, Flusspferde und viele andere.

Kapuziner benutzen Steine um Nüsse zu knacken in "Spione im Tierreich" © polyband Medien GmbH
Kapuziner benutzen Steine um Nüsse zu knacken in “Spione im Tierreich” © polyband Medien GmbH

Schauplätze

Die Crew war in Urwäldern, Polarregionen, den Meeren oder der Savanne unterwegs. Von der Arktis über die Great Plains, den Regenwäldern Brasiliens, des Kongo und Indonesiens, über Ozeanien bis hin in die Antarktis.

Ein Adelie Pinguin sammelt Steine für sein Nest in "Spione im Tierreich" © polyband Medien GmbH
Ein Adelie Pinguin sammelt Steine für sein Nest in “Spione im Tierreich” © polyband Medien GmbH

Form

Gegliedert ist Spione im Tierreich in 4 Kategorien: Zuneigung, Intelligenz, Freundschaft, Unfug.

In jeder von ihnen sieht man durch die Tier-Roboter hautnahe, wie sich die verschiedenen Arten verhalten. Gefilmt wird durch die Roboter, mit Drohnen oder normalen Kameras.

Der Erzähler beschreibt genau, was man zu sehen bekommt, und deutet auch einige Phänomene.

Ein wilder Orang-Utan hat gelernt, wie man eine Säge benutzt in "Spione im Tierreich" © polyband Medien GmbH
Ein wilder Orang-Utan hat gelernt, wie man eine Säge benutzt in “Spione im Tierreich” © polyband Medien GmbH

Hintergrund

Der Mensch hat sich in seiner Entwicklung immer weiter von der Natur entfernt. Nun betrachtet er sie oftmals nur noch aus der Ferne und verliert jegliches Gefühl für das, was dort vorgeht.

Er ist sich seiner Selbst bewusst, kann denken und auch darüber nachdenken, dass er über etwas nachdenkt. Den Tieren bzw. den anderen Tieren spricht er dies seit Jahrtausenden ab. Doch das ändert sich nun.

Immer deutlicher tritt zutage, dass auch andere Arten denken können, in welchem Umfang auch immer. Werkzeuggebrauch ist ebenfalls an der Tagesordnung.

Ein Strauß begutachtet sein Gelege in "Spione im Tierreich" © polyband Medien GmbH
Ein Strauß begutachtet sein Gelege in “Spione im Tierreich” © polyband Medien GmbH

Genre & Fazit

Mit Spione im Tierreich ist der BBC etwas völlig Neues gelungen. Dass man Tieren mit Kamerateams auf die Pelle rückt, das kennen wir schon seit Grzimek und Sielmann. Doch nun verpackt man kleine GoPro-Kameras in lebensecht wirkende Tier-Roboter.

Sie werden von den Tieren zwar bemerkt, doch entweder schnell akzeptiert oder ignoriert. Es entstanden einzigartige Bilder und neue Erkenntnisse. Empathie über die Grenzen der eigenen Art hinaus, echte Zuneigung, Taktik oder fast menschlicher Werkzeuggebrauch.

In einer Szene wird jedoch aufgrund einer Kamera eine ganze Horde Affen in Trauer gestürzt und beeinflusst so das Leben der Tiere negativ. Das sollte bei einer Dokumentation tunlichst unterlassen werden! Mir ist das negativ aufgestoßen, doch wenn wir mehr über unsere Mitbewohner auf dem blauen Planeten erfahren wollen, bewegen wir uns ständig auf einem sehr schmalen Grat und müssen aus Fehlern lernen.

Darüber hinaus hat mir die Reihe sehr gut gefallen. Die Aufnahmen sind wirklich hautnah und gelungen. Man erfährt viel Neues, was auch ich nicht wusste, und ich habe viele Hundert, vielleicht Tausend Minuten Naturdokumentationen gesehen und bin auch beruflich in dieser Sparte tätig.

Wer sich also für Wildtiere, ihre kognitiven Fähigkeiten und super Aufnahmen begeistern kann, dem sei Spione im Tierreich wärmstens ans Herz gelegt!

Sind euch die Kameras in Bild 2 und 6 aufgefallen? 😉

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© polyband Medien GmbH

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1 KOMMENTAR

  1. Sie sind uns nicht nur ähnlicher, sie sind wie wir.
    ” Tiere”, alleine sie so zu bennen, tut schon weh. Ich habe den Film gesehen und es geht einem schon sehr nahe. Was für wundervolle Wesen, die besser miteinander umgehen, als “Menschen” mit Menschen manchmal. ! Grandiose Aufnahmen! <3

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