The Crow

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Der übernatürliche Rachethriller The Crow aus dem Jahr 1994 ist auch heute noch absolut sehenswertes und einzigartiges Genrekino.

TitelThe Crow
Jahr1994
ProduktionslandUSA
RegieAlex Proyas
DrehbuchJames O’Barr, David J. Schow, John Shirley
GenreAction, Thriller, Drama, Fantasy
DarstellerBrandon Lee, Michael Wincott, David Patrick Kelly, Angel David, Ernie Hudson, Rochelle Davis, Michael Massee, Bull Raymond, Sofia Shinas, Jon Polito, Michael Berryman
Länge98 Minuten
FSKab 18 Jahren freigegeben
VerleihEuroVideo-Medien-GmbH
Die Krähe in Aktion. © EuroVideo-Medien-GmbH
Die Krähe in Aktion in The Crow © EuroVideo-Medien-GmbH

Inhalt:

Der Gitarrist Eric Draven (Brandon Lee) und seine Verlobte Shelly Webster (Sofia Shinas) werden in der Nacht vor Halloween in ihrer eigenen Wohnung von einer Verbrecherbande überfallen und in der Hitze des Gefechts verliert Erics Verlobte ihr Leben, nachdem sie sich in Ausblick auf eine Misshandlung zur Wehr setzte. Auch er wird ermordet, nachdem er ihren Tod hilflos mit ansehen musste. Doch er wird wiedergeboren, denn wenn Seelen durch einen tragischen Tod nicht ihre Ruhe finden, wird die Krähe einen zurückholen. Gestärkt durch seine neuen Fähigkeiten begibt sich der nun nicht mehr so hilflose Eric auf einen Weg voller Rache und Schmerz. Rache für ihn, Schmerz für seine Widersacher. Doch bringt ihm dieser Weg seine geliebte Shelly zurück?

Das Grab seiner ermordeten Frau. © EuroVideo-Medien-GmbH
Das Grab seiner ermordeten Frau- The Crow. © EuroVideo-Medien-GmbH

Kritik:

Die Geschichte & Charaktere:

Eric Dravens Liebe zu Shelly konterkariert so wunderbar die restliche, deprimierende Stimmung im Film. Dabei verleiht Brandon Lee seiner Figur eine ungeheure Sympathie, Tiefe und Trauer. Sein Leid ist stets spürbar und die Bildsprache in vielen Szenen brillant.
The Crow ist im Kern zwar ein waschechtes Liebesdrama, kommt aber nur in angenehm wenig Momenten wie ein solches daher.
Wenn es dann soweit ist und Eric Draven dank der Kräfte, die ihm durch die Krähe verliehen wurden, den Mördern seiner Geliebten nachsetzt und einen nach dem anderen auf brutale Weise den Garaus macht, ist das einfach nur verdammt wohltuend. Auch wenn diese Verbrecherbande eigentlich nur ein Teil eines noch viel größeren Bösen sind. Wie Bauern auf einem Schachbrett.




“Die Menschen haben früher geglaubt, wenn jemand stirbt, bringt eine Krähe ihre Seele in das Land der Toten. Aber manchmal passiert etwas ganz besonders Schlimmes, das so furchtbar traurig ist, dass die Seele keine Ruhe findet. Und manchmal, aber sehr selten, kann die Krähe diese Seele wieder zurückbringen, damit sie den Fehler korrigiert.”

Das Setting in The Crow:

Es wirkt schon fast lebendig, wenn auch wie ein leidendes Geschöpf, das seinen Gnadenschuss schon längst verdient hätte. Die düsteren Straßen vermitteln von der ersten Sekunde an eine alles andere als lebensbejahende Stimmung. Sie sind in dauerhaftes Zwielicht gehüllt, von Dreck überschwemmt und in jeder finsteren Gasse scheint der sichere Tod für die Wehrlosen zu lauern. Die Bewohner der Stadt sind erfüllt von Hass, Angst, tieftrauriger Leere und Hoffnungslosigkeit. Die vermittelte Atmosphäre ist schlichtweg atemberaubend und schon beinahe psychedelisch in ihrer Wirkung.

Brandon Lee in The Crow. © EuroVideo-Medien-GmbH
Brandon Lee in The Crow. © EuroVideo-Medien-GmbH

Ein paar Worte über Brandon Lee:  

Als Sohn der Martial Arts Ikone Bruce Lee hatte Brandon Lee von Anfang an in große Fußstapfen zu treten und lebte einen Großteil seines Lebens im Schatten seines Vaters. Als dann nach einigen Filmen sein eigener Durchbruch schon fast in Aussicht war, wurde diesem Weg ein jähes Ende gesetzt, denn am 31. März 1993 starb er bei einem Unfall während der Dreharbeiten am Set durch das Fragment einer Pistolenkugelattrappe, welches ihn traf.
Die Kinolandschaft verlor an dem Tag einen sehr vielversprechenden Schauspieler, gewann jedoch eine wahre Legende.

Das bald erscheinende Remake zum Klassiker:

Wie es jedoch mittlerweile bei Hollywood Gang und Gebe ist, soll auch The Crow ein Remake bekommen. Regisseur Corin Hardy übernimmt hier die Regie und Game of Thrones und Justice League Star Jason Mamoa übernimmt die Hauptrolle. Aller Voraussicht nach findet das Remake am 19. Oktober 2019 seinen Starttermin. Ich für meinen Teil bin gespannt, wenn auch sehr skeptisch, denn der Film verlangt eigentlich nach keinem Remake.

Fazit: 

The Crow  schuldet seiner Bekanntheit damals gewiss zu einem erheblichen Teil den tragischen Begleitumständen rund um Brandon Lee. Der einzigartige Stil der Comicverfilmung, ihre dichte Atmosphäre und allem voran aber der charismatische Lee selbst jedoch ließen The Crow trotz einiger Längen über die Jahre zu einem absoluten Kultfilm avancieren, der auch heute noch durchweg sehenswert ist.

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Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

Handlung/Dramaturgie
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1 KOMMENTAR

  1. Ein moderner Klassiker der überhaupt nicht angestaubt ist, kann man wirklich immer wieder mal anschauen! 😍

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