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The Girl with all the Gifts

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Oh nein, schon wieder ein Zombiefilm oder was? Der Hype nimmt kein Ende und es wird langsam schwer den Überblick zu behalten. Selbst der hartgesottenste Zombiefan ist irgendwann übersättigt und dreht die Augen, wenn es schon wieder heißt, ein Virus verwandelt die Menschen in hungrige brutale Monster.

Jahr 2016
Produktionsland GB, USA
Regie Colm McCarthy
Drehbuch Mike Carey
Darsteller Gemma Arterton, Glenn Close, Paddy Considine, Dominique Tipper, Anamaria Marinca
Verleih SquareOne Entertainmen/ Univesum Film
FSK Ab 16 Jahren freigegeben
Länge 112 Minuten
Cover von The Girl with all the Gifts aus 2016 von ©SquareOne/Universum
Cover von The Girl with all the Gifts aus 2016 von ©SquareOne/Universum
Gemma Arterton in The Girl with all the Gifts aus 2016 von ©SquareOne/Universum
Gemma Arterton in The Girl with all the Gifts aus 2016 von ©SquareOne/Universum

In The Girl With all the Gifts ist es nun zwar kein Virus, sondern ein Pilz, aber der Plot bleibt gleich. Mit einem Unterschied, diesmal geht es um das Mädchen Melanie, die im Bunker einer britischen Militärbasis gefangen gehalten wird, denn auch sie ist „hungrig“, zeigt ansonsten aber menschliche Züge und gibt den Wissenschaftlern Rätsel auf.

 

Glenn Close und Sennia Nanua in The Girl with all the Gifts aus 2016 von ©SquareOne/Universum
Glenn Close und Sennia Nanua in The Girl with all the Gifts aus 2016 von ©SquareOne/Universum

Als Zuschauer finden wir uns in einem Setting wieder, in dem wir uns fragen müssen, was ist Menschlichkeit, und wieviel bleibt davon über, wenn es ums Überleben geht. Schnell kommt der Film zur Sache und wird aufgrund der interessanten Story, mit all ihren Wendungen und der moralischen Konflikte, für deren Aufarbeitung durch gut dosiert eingesetzte Spannungsmomente kaum Zeit bleibt, nie langweilig.

 

Gemma Arterton und Sennia Nanua in The Girl with all the Gifts aus 2016 von ©SquareOne/Universum
Gemma Arterton und Sennia Nanua in The Girl with all the Gifts aus 2016 von ©SquareOne/Universum

Wer das Spiel The Last Of Us kennt, wird diesen Film mögen und wer nicht für das unbedingte Überleben der Menschheit plädiert, wird diesen Film lieben. Denn eindeutig liegen hier alle Sympathien bei Melanie, dem infizierten Mädchen, die ihren eigenen Weg sucht, um zu überleben und durch einen, je nachdem aus welcher Sichtweise man das betrachtet, glücklichen Zufall, in die Lage versetzt wird die Welt für sich zu entdecken.
Wer explodierende Köpfe, fliegendes Gedärm und Rutschbahnen aus Blut erwartet wird von diesem Film enttäuscht werden. Wer auf subtiles Gruseln und auf Impulse zum Weiterdenken steht, kann sich freuen. Als I-Tüpfelchen obendrauf gibt es noch ein postapokalyptisches Setting von London und professionelle Darsteller ohne Schmalz und Tütü. Von mir gibt es eine eindeutige Empfehlung.

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

Handlung/Dramaturgie
Figuren/Schauspieler
Ausstattung/Schauplätze
Form
Hintergrund
Vergleich im Genre
Durchschnitt:

Hier könnt Ihr den Film nun bewerten:

Handlung/Dramaturgie
2
Figuren/Schauspieler
2
Ausstattung/Schauplätze
1
Form
1
Hintergrund
2
Vergleich im Genre
1
Durchschnitt:
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Copyright aller Bilder ©SquareOne/Universum

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