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The Lost City of Z

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Nach einer langen Reise nach Amazonien und etlichen Versuchen mit sich selbst im reinen zu sein, scheitert Percy Fawcett an der Erkenntnis einer versunkenen Stadt, die er selbst “Z” nennt?….seht selbst…

TitelThe Lost City of Z
Jahr2017
ProduktionslandUSA
RegieJames Gray
DrehbuchJames Gray, David Grann
GenreAbenteuer, Drama
DarstellerCharlie Hunnam, Robert Pattinson, Angus MacFaydan
Länge141 Minuten
FSKAb 12 Jahren freigegeben
VerleihStudiocanal Filmverleih
Bluray Cover von The Lost City of Z aus 2017
Bluray Cover von The Lost City of Z aus 2017 von ©Studiocanal Filmverleih

 

Nina Fawcett (Sienna Miller) mit dem erstgeborenen Sohn Brian (Daniel Huttlestone) in The Lost City of Z
Nina Fawcett (Sienna Miller) mit dem erstgeborenen Sohn Brian (Daniel Huttlestone) in The Lost City of Z von ©Studiocanal Filmverleih

Zu Träumen, nach dem Unbekannten und Schönen zu suchen, ist in sich schon Belohnung genug. Des Menschen streben sollte mehr sein, als er greifen kann. Zu was wär‘ sonst der Himmel da?

-Nina Fawcett in The Lost City of Z-

Percy Fawcett (Charlie Hunnam) in The Lost City of Z
Percy Fawcett (Charlie Hunnam) in The Lost City of Z von ©Studiocanal Filmverleih

Jeder von uns kennt es, jeder von uns sucht zwar unabkömmlich danach, bricht aber unter der Last, des Strebens nach einer Bestimmung, einer Reise in sich selbst, unabdinglich zusammen.

-Rocket Man-

Die Menschheit ist den „Wilden“ nicht unterlegen. „Wir sind alle aus demselben Stoff“, so Percy Fawcett, der auf Forschungsreisen der National Geographic Society, im tiefen Amazonas nach seiner Wahrheit gesucht hat. Seine Wahrheit, die keinen Anklang fand und wie bei einem Künstler wie Picasso, erst viel zu spät, viele Jahre später, entdeckt und wahrgenommen wurde.

Wie kann man unter solch einer Last nicht zusammenbrechen? Percy Fawcett, der eine erfolgreiche und eine zweite erfolglose Reise in den tiefen Amazonas, damals noch Amazonien genannt, über Jahre auf sich nahm, um sie, „Die versunkene Stadt Z“ zu finden, nur um sich dem Spott der Gesellschaft auszusetzen, die nur den Namen des Bekannten kennt. Was neu ist, schließt eben womöglich das Unbekannte aus. Und was unbekannt ist, macht dem Menschen weitaus mehr Angst, als alles andere.

Es ist ein großer Moment im Film und er rührte mich zutiefst, wurde doch aus ihm, dieser erstaunlichen Szene, bei dieser Versammlung von Menschen, vorrangig mit Titel und Diplomen, mit Zweiflern und ziellosen Menschen, Folgendes wahrhaftig und eindringlich in Wort und Tat unterdrückt:

Nach den ersten Expeditionen berichtet Percy Fawcett (Charlie Hunnam) der Royal Society von einer geheimnisvollen versunkenen Stadt mitten im Regenwald des Amazonas in The Lost City of Z
Nach den ersten Expeditionen berichtet Percy Fawcett (Charlie Hunnam) der Royal Society von einer geheimnisvollen versunkenen Stadt mitten im Regenwald des Amazonas in The Lost City of Z von ©Studiocanal Filmverleih

Vielleicht gibt es dort eine unbekannte Zivilisation, deren Existenz niemand für möglich gehalten hat. Dann schreiben wir ein völlig neues Kapitel unserer Geschichte. Ich nenne sie „Z“. Sie existiert, und wir müssen sie finden.

Colonal Percival Fawcett (Charlie Hunnam) in The Lost City of Z
Colonal Percival Fawcett (Charlie Hunnam) als Landvermesser im bolivianischen Dschungel in The Lost City of Z von ©Studiocanal Filmverleih

Nur ein Traum oder eine Bestimmung? Weder das eine, noch das andere ist falsch, sondern des Menschen höchstes Streben, während er auf der Erde wandelt, um eben dieses zu ergründen. Nicht selten brechen wir, wie oben genannt, unter der Last zusammen, wenn wir einen Traum, eine Bestimmung vor Augen haben, des Nachts davon träumen, aber der Traum und die Bestimmung sich nicht bewahrheiten. Vergessen und Verdrängen ist nicht des Menschen höchstes Streben, weshalb es uns oft alle Kräfte raubt, wenn unser höchstes Streben, wie bei Percy Fawcett, nicht mit dem Ziel belohnt wird. The Lost City of Z ist genauso viel Wahrheit und Leben, wie Traum und Bestimmung.

Achtung Spoiler!

Percy Fawcett (Charlie Hunnam), Henry Costin (Robert Pattinson) und Arthur Manley (Edward Ashley) in The Lost City of Z
Percy Fawcett (Charlie Hunnam), Henry Costin (Robert Pattinson) und Arthur Manley (Edward Ashley) in The Lost City of Z von ©Studiocanal Filmverleih

Die jahrelange Abwesenheit zu seiner Familie nagte an ihm, seine Kinder, die er nicht aufwachsen sehen konnte, nur weil er sich verpflichtet fühlte, einen Titel im Namen zu erlangen, in der Gesellschaft anerkannt zu werden und seinen Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Das Leben stieß ihm indes Gestrüpp vom Ausmaße des Lebens in den Weg, dass seinen Traum und seine Bestimmung erschwerte. Am Ende ist es an uns, zu glauben und zu träumen, dass Percy Fawcett die Existenz der Stadt „Z“ nicht nur kannte, sondern sie auch gefunden hat. Ich glaubte und das fest.

Fazit

Percy Fawcett (Charlie Hunnam) weiß sich zu wehren in The Lost City of Z
Oftmals mehr Abenteuer als Forschungsreise: Percy Fawcett (Charlie Hunnam) weiß sich zu wehren in The Lost City of Z von ©Studiocanal Filmverleih

Er glaubte selbst sein ganzes Leben, an das, was er gesehen hatte, was ihm niemand glauben wollte und James Gray bebildert und erzählt seine Geschichte in emotionalem und spannendem Ausmaß. Der Soundtrack, den uns Christopher Spelman beisteuert und die Bilder, die uns die Crew auf den Bildschirm zaubert, sowie das gekonnte und sympathische Spiel von Charlie Hunnam, machen aus The Lost City of Z ein stimmiges, historisch- und gesellschaftlich wertvolles Drama, dass uns sagt, dass wir träumen sollen, nicht aufgeben dürfen und die Welt entdecken müssen.

James Gray präsentiert uns einen Charlie Hunnam in Höchstform und verzaubert uns mit Entdeckergeist und dem eisernen Willen, im Leben etwas zu entdecken, Opfer zu bringen und nach dem Glück zu streben, dass nicht sofort greifbar ist.

“Das Leben ist ein großes Geheimnis mein Sohn. Wir wissen so wenig von dieser Welt. Aber du und ich machten eine Reise, die andere sich nicht mal vorstellen können. Und das hat unser Herz mit Weisheit erfüllt.” -Percy Fawcett in The Lost City of Z-

 

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Hallo liebe Filmfreakz. Ich bin Rocket Man. Bevorzugt bin ich im Bereich Drama tätig. Tieftraurige Emotionen, Empfindungen und vielfältige Charakterzeichnung bedeuten mir sehr viel. Nichts ist für mich wichtiger, nichts ausschlaggebender, als das, was in mir und uns Zuschauern übrig bleibt, wenn der Abspann erscheint. Wenn es dann noch zu wochenlangen Nebenwirkungen oder Abwesenheit oder gar zu Tagträumen während dem üblichen Geschehen da draußen kommt, dann hat der Film dir etwas tiefsinniges und ehrliches mitgegeben, das gehört und verinnerlicht werden will. Viel Spaß beim Lesen :-)

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