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Warrior

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Ein Film, wie ein Schlag ins Gesicht: “Warrior” liefert Schauspiel und Dramaturgie auf höchstem Niveau.

Titel Warrior
Jahr 2011
Produktionsland USA
Regie Gavin O`Connor
Drehbuch Gavin O`Connor, Anthony Tambakis, Cliff Dorfman
Genre Action, Drama
Darsteller Tom Hardy ,Joel Edgerton, Nick Nolte, Frank Grillo , Jennifer Morrison, Kurt Angle
Länge 139 Minuten
FSK Ab 16 Jahren freigegeben
Verleih Universum Film
DVD-Cover zu Warrior
DVD-Cover zu Warrior von ©Universum Film

Der Schullehrer und Familienvater Brendan mit Geldsorgen und dessen Bruder, Tommy, Armee-Heimkehrer aus dem Irak,schaffen es zu einem MMA Turnier der Extraklasse, indem die 16 Teilnehmer aus aller Welt um ein 5 Millionen Dollar Preisgeld kämpfen.  Die Beziehung zwischen den Geschwistern und deren Vater ist durch dessen Alkoholkrankheit  zerbrochen. Ein dramatischer Kampf, nicht nur um die Krone des Kampfsports entbricht.

Joel Edgerton in Warrior
Joel Edgerton in Warrior von ©Universum Film

Was für eine Wucht an Film. Joel Edgerton, Tom Hardy und Nick Nolte brillieren in ihren Rollen. Warrior lässt mir bei jeder Sichtung die Nackenhaare zu Berge stehen. Wie gewaltig die Bilder wirken, wie großartig die Kampfszenen ausgetragen werden, wie dramatisch die Story der Protagonisten ist, wie gigantisch der Soundtrack pusht. Man ist voller Hingabe bei dem Film und fiebert mit. Perfekt inszeniert.

Der unglaubliche Tom Hardy in Warrior
Der unglaubliche Tom Hardy in Warrior von ©Universum Film

Ohne Übertreibungen oder Handlungslöcher treibt das Drehbuch von Warrior die Story, detailliert und wunderbar erzählt zum Showdown im Ring, voran. Die gelungene Charakterzeichnung der Brüder spiegelt sich sogar im Ring wieder. So ist die Gewalt und Wut von Tommy das Abbild seiner Erlebnisse im Irak und seiner tragischen Kindheit, wohingegen das Taktieren und Technik von Brendan, die Einflüsse seiner Familie und Beruf wiederspiegelt.

Joel Edgerton ist ein Kämpfer in Warrior
Joel Edgerton ist ein Kämpfer in Warrior von ©Universum Film

Die Ring-Action  ist meiner Meinung nach perfekt. Als Fan der UFC bieten professionelle Griffe, Hebel, Punches und kein unqualifiziertes Kommentatoren-Geschwafel ein super Erlebnis.
Die Dramaturgie von Warrior`s Geschichte wird vor allem von Nolte, dem gebrochenen Vater, der die Kindheit der beiden durch seine Alkoholsucht zerstörte und nun um Verzeihung bittet, wunderbar in Szenen gesetzt. Hardy spielt wieder einmal wahnsinnig gut. Die Augen sprechen, nicht nur im Ring, Bände! Und Edgerton mimt den von Geldsorgen geplagten Familienvater sehr gut als Gegenpart zu Hardy.
Ein rundum gelungener, intensiver Film, der mich immer wieder überzeugt! Perfekt
Unter meinen Top 3

Tom Hardy und Nick Nolte versuchen ein kaputtes Verhältnis zu reparieren
Tom Hardy und Nick Nolte versuchen ein kaputtes Verhältnis zu reparieren…©Universum Film

P.S. Die Blu ray war katastrophal im Bild (kein Wertungs-Einfluss zum Film). Es grieselte, Clouding und der Schwarzwert war ganz schlecht.

Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

Handlung/Dramaturgie
Figuren/Schauspieler
Ausstattung/Schauplätze
Form
Hintergrund
Vergleich im Genre
Durchschnitt:

Hier könnt Ihr den Film selbst bewerten:

Handlung/Dramaturgie
3
Figuren/Schauspieler
2
Ausstattung/Schauplätze
3
Form
2
Hintergrund
2
Vergleich im Genre
2
Durchschnitt:
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Figuren/Schauspieler
Ausstattung/Schauplätze
Form
Hintergrund
Vergleich im Genre
Durchschnitt:

© Universum Film

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Name: Markus Kronmüller Alter: 32 Bei Movic Freakz seit August 2017 Kein bevorzugtes Genre (Thriller, Drama gern gesehen) Lieblingsfilme: Warrior , 300, Terminator 2, Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs., Matrix, Driver, Inception, Batman – The Dark Knight, Traffic Lieblingsgames: Witcher3,gta5 Lieblingsbücher: Knochenbrecher, Der Vollstrecker, Kruzifix-Killer (alles von Autor Chris Carter), Illuminati, Sakrileg (alles von Autor Dan Brown) Lieblingsbands: Mumford & Sons, Korn, Avicii, Coldplay, Rammstein

3 KOMMENTARE

  1. Ein Familien und Sportler Drama das überrascht…positiv und negativ. In den ersten 30-45 min zeigt uns Gavin O’Connor eindrucksvoll und erdrückend ehrlich die Verzweiflung und Hilflosigkeit eines Vaters der versucht die Fehler der Vergangenheit aufzuarbeiten. Nick Nolte`s acting ist herausragend und Preisverdächtig. Auch Tom Hardy verkörpert die Rolle des extrem hart und introvertiert gezeichneten Charakters sehr eindringlich. Auch die Einbindung dieser sehr harten und manchmal babarisch anmutenden Sportart (MMA) in das Familien und Vetranendrama gelingt anfangs noch sehr gut. Dann allerdings bekommt dieser, bis dahin sehr authentisch wirkender Film einen faden Beigeschmack. Wer auf so hohem Niveau in Punkto Charaktere und emotionaler Tiefe beginnt, setzt sich selber die Messlatte sehr hoch und darf diese dann nicht im Limbo-Style unterwandern. Denn alles was ab dem Turnier geschieht (Sparta) scheint wie von einem anderen Autor und-oder Regisseur. Zu bemüht wirkt der Versuch Drama und Prügelsport Action in Balance zu halten. Zeitweise wirkt der Film sogar unfreiwillig komisch, wenn man sich Tom Hardy`s aufgestellte Nackenmuskulatur mehrmals anschauen muss. Der Verlauf der Handlung driftet zu sehr in den Kitschigen Rocky bereich ab, als krampfhaft erzwungen wird, dass sich die beiden Brüder im Endkampf begegnen. Zu vorhersehbar um einen Mitzureissen. Die Figur des Vaters gerät mehr und mehr in den Hintergrund. Auch die Figuren der Brüder verblassen nach und nach zugunsten der nett anzuschauenden Kampfzenen und so entsteht das Problem, dass dem Film zwar ein emotionales Ende gelingt, die Charaktere aber schon so fernab jeder Tiefe oder Sympathie, das der Funke nicht so recht überspringen mag und weder mitleidet noch sich mitfreut.

    Alles in allem ein beachtliches Drama, dass leider das sehr hohe Niveau der ersten 45 min nicht halten kann. Sehenswert aber trotzdem (nicht nur für Kampfsportfans) für alle die ihre Ansprüche nicht ganz so hoch halten.

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