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What Keeps You Alive

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In What Keeps You Alive wird das traute Glück zu zweit in der eigenen Waldhütte am See ziemlich schnell zum Albtraum. Wie sich dieser Albtraum so gestaltet und was euch in diesem kleinen, aber effektiven Thriller so erwartet, erfahrt ihr im Folgenden!

TitelWhat Keeps You Alive
Jahr2017
ProduktionslandKanada
RegieColin Minihan
DrehbuchColin Minihan
GenreThriller, Horror
DarstellerBrittany Allen, Hannah Emily Anderson, Martha Macsaac, Joey Klein
Länge94 Minuten
FSKab 16 Jahren freigegeben
VerleihTiberius Film
Das DVD Cover von What Keeps You Alive. © Tiberius Film
Das DVD Cover von What Keeps You Alive. © Tiberius Film

Töte nur, was dich am Leben erhält.

Die Story von What Keeps You Alive

Jules (Brittany Allen) und Jackie (Hannah Emily Anderson) sind glücklich verheiratet. Ihren ersten Hochzeitstag will das junge Pärchen in Jackies Hütte am See feiern. Einfach mal die Seele baumeln lassen und die idyllische Atmosphäre gemeinsam genießen. Was als erholsamer Ausflug in Zweisamkeit beginnt, entwickelt sich jedoch rasch zu einem Albtraum. Jules erkennt ihre Ehefrau von einem Moment zum nächsten nicht mehr wieder. Plötzlich wird sie von Jackie von der Klippe gestoßen. Sie verletzt sich dabei, sehr zu Jackies Leidwesen, lediglich schwer, anstatt von dem Sturz zu sterben. Verwirrt versucht Jules sich zu verstecken. Es beginnt ein erbittertes Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden einst liebenden Frauen. Hat Jules, schwer verletzt im Wald, eine Chance, ihrer psychopathischen Frau zu entkommen?

What Keeps You Alive – Ein feiner kleiner Thriller!

Hinter Jackies (Hannah Emily Anderson) wunderschöner Fassade verbergen sich tiefe Abgründe. © Tiberius Film
Hinter Jackies (Hannah Emily Anderson) wunderschöner Fassade verbergen sich tiefe Abgründe. © Tiberius Film

Ein junges Pärchen, ein Haus im Wald – Was soll da schon schief gehen? What Keeps You Alive lädt schon nach den ersten zehn Minuten zum Mitfiebern ein und hält den Zuschauer bis zum Schluss fest umklammert. Dabei steigert sich die Spannung kontinuierlich durch die schleichend unheilvolle Atmosphäre und der treibende Soundtrack tut sein Übriges. Wenn man an einem gewissen Punkt glaubt, erahnt zu haben, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt, behält man ziemlich Recht damit. Doch gleichzeitig trumpft What Keeps You Alive aber auch mit einigen netten Ideen und Einfällen auf, sodass man als Zuschauer trotz der Vorhersehbarkeit bei Laune gehalten wird.

Die teils blutigen Slow Motion Sequenzen, unterlegt mit opulenter, klassischer Musik, erinnern hier übrigens stark an Inszenierungen von Lars von Trier, fügen sich stilistisch aber wunderbar in diesen ohnehin schon gut bebilderten Albtraum ein. Dass diese Art der Inszenierung sich zum Teil als etwas zu aufdringlich gestaltet, ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, fällt ansonsten aber auch nicht weiter negativ auf. Auch wenn What Keeps You Alive im ersten Moment nach einem blutigen Schlachtfest klingt, ist es das eigentlich nicht. So fährt der Streifen zu keiner Zeit eine zu effekthascherische Schiene, zu welcher sich Filme dieses Kalibers gerne verleiten lassen.

Ein intensives und stimmungsvolles Gefecht

Jules (Brittany Allen) in What Keeps You Alive. © Tiberius Film
Jules (Brittany Allen) in What Keeps You Alive. © Tiberius Film

Grave Encounters-Regisseur Colin Minihan lässt die beiden Figuren Jackie und Jules hier in einem intensiven, stimmungsvollen und zumeist sehr spannenden Gefecht aufeinander treffen. Brittany Allen (Jigsaw) gibt sich in ihrer zunächst verwundbaren Opferrolle außerordentlich gut und liefert ordentlich ab. Von Hannah Emily Anderson als Jackie hätte ich da jedoch gerne etwas mehr gesehen. Ja, es gibt viele gute Momente, in denen sie Jackies psychopathische Ader eindringlich schauspielert. Aber alles in allem habe ich mich eher schwer damit getan, ihr die rücksichtslose und perfide Killer-Rolle hundertprozentig abzunehmen. Dennoch ist sie bei Weitem davon entfernt, in der Darstellung ihrer Rolle daneben zu liegen. Die Homosexualität des Paares wird hier übrigens angenehm wenig thematisiert und als schlichtweg gewöhnlich dargestellt. So wirkt es weder zu voyeuristisch noch zu zwanghaft.

Mein Fazit zu What Keeps You Alive

Trotz der Altbekanntheit des Stoffs wurde hier mit nur wenig Mitteln ein effektiver kleiner Streifen geschaffen. Mitunter wirkt es zwar ziemlich konstruiert und aufdringlich, doch dank einem konsequent angezogenem Spannungsbogen, toller Kameraarbeit und guten Darstellern schafft es der Streifen, sich über einen Großteil seiner Laufzeit über Wasser zu halten. What Keeps You Alive ist dabei zwar nicht immer ganz so unberechenbar, wie er es vielleicht gerne wäre, macht aber handwerklich und drehbuchtechnisch vieles richtig und bietet viele spannende Momente. Inwiefern man sich hiermit als erfahrenerer Genre-Zuschauer noch beglücken kann, muss man natürlich für sich selbst entscheiden. Potenzial, zu überzeugen, bringt der Streifen trotz minimalistischem Plot allerdings allemal mit.

What Keeps You Alive ist seit dem 03.01.2019 auf Blu-ray, DVD und als Video on Demand erhältlich!

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Hier die Bewertung der MovicFreakz – Redaktion:

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© Tiberius Film

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Filme sind für mich mehr als nur einfacher Eskapismus oder psychedelischer Zeitvertreib; Was jetzt nicht bedeuten soll, dass ich mich mit der Möglichkeit via Filmen andere Leben zu (er)leben nicht auch gerne mitunter vordergründig hingebe. Ich bin offen für jedes einzelne Genre und lasse mich eigentlich gerne positiv überraschen, greife aber eher zum hundertelfzigsten mal zu einem bekannten Film, statt mich sofort ins "Neuland" zu stürzen. Mit MovicFreakz habe ich eine tolle Plattform gefunden, meine Gedanken ansprechend niederzuschreiben und ich freue mich stets über regen Austausch unter Gleichgesinnten, aber ebenso unter Ungleichgesinnten. Und jedem, der so weit gelesen hat, wünsche ich noch einen tollen Tag. (^-^)/

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