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Wish upon

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Die Schülerin “Clare Shannon” erhält von ihrem Vater ein Geschenk. Eine alte asiatische Spieluhr, die anscheinend Wünsche wahr werden lässt. Was es genau damit auf sich hat, erschließt sich ihr jedoch erst, als schon alles im Chaos versinkt.

TitelWish upon
Jahr2017
ProduktionslandUSA
RegieJohn R. Leonetti
DrehbuchBarbara Marshall
GenreHorror
DarstellerJoey King, Ryan Phillippe, Ki Hong Lee, Shannon Purser, Sydney Park, Alice Lee, Elisabeth Röhm, Sherilyn Fenn,
Länge90 Minuten
FSKAb 16 Jahren freigegeben
Verleihsplendid film
Cover von "Wish upon"
Cover von “Wish upon” by ©Splendid Film

Story

Die 17-jährige Clare Shannon bekommt eines Tages von ihrem Vater eine asiatische Spieluhr geschenkt. Als Außenseiterin hat sie es nicht leicht an ihrer Schule. An Selbstbewusstsein mangelt es ihr sowieso, seitdem sie als Kind mit ansehen musste, wie sich ihre Mutter erhängt hat. Sie denkt sich nichts weiter dabei, doch als sie anfängt Wünsche laut zu äußern und diese in Erfüllung gehen, merkt sie schon bald, dass da etwas nicht stimmen kann. Immer wenn sie sich etwas gewünscht hat, ist jemand aus ihrem Umfeld geheimnisvoll zu Tode gekommen. Zusammen mit ihren Freunden macht sie sich auf die Suche nach dem Rätsel der Box. Denn eines ist sicher. Die Zeit läuft nicht für sie.

"Joey King" als "Clare Shannon" in Wish upon
“Joey King” als “Clare Shannon” in Wish upon, by ©Splendid Film

Cast

Joey King zeigt als “Clare Shannon” ein breit gefächertes Spektrum an Gefühlslagen. Einsam, schüchtern, ruhig und verzweifelt wechseln sich ab mit fröhlich, im Mittelpunkt, selbstbewusst und fast schon eingebildet. Dazu gibt es punktiert eine Prise Aggressionen, Wut, Selbstüberschätzung und Skrupellosigkeit. Ich denke mehr muss ich an dieser Stelle nicht sagen. Mich konnte sie so überzeugen.

Der Vater von Clare, “Jonathan Shannon”, wird verkörpert von Ryan Phillippe. Er liefert eine solide Leistung als resignierter Vater, der den ganzen Tag im Müll wühlt, um diesen zu Geld machen zu können. Man merkt, dass in ihm noch ein Funken, des alten, liebenden Familienvaters vorhanden ist. Doch der ist sehr weit in ihm drin und droht vollends zu erlöschen. Die Vater-Tochter-Dynamik fand ich gut rüber gebracht.

Clare’s bester Freund “Ryan Hui”, gspielt von Ki Hong Lee, ist ein loyaler Mensch, der zu ihr steht und ihr jederzeit hilft, wenn er kann. Er steht heimlich auf sie, traut sich jedoch nicht es ihr zu sagen. Beide geben ein sehr schönes Schauspiel-Duo ab und auch ihre Chemie stimmt.

Sydney Park ist als “Meredith” McNeil eine von Clare’s besten Freundinnen. Sie ist die tougheste von ihnen und verleiht der kleinen Gruppe so etwas wie eine Stimme und auch ein wenig Power. Hat mir gut gefallen.

“Gina” ist Ryan’s geheimnisvolle Cousine. Alice Lee strahlt eine bemerkenswerte Aura aus, die natürlich mit dem Ambiente interagiert. Zwar nur eine kurze Rolle, doch wichtig für die Story und alles was sich bei ihr abspielt hat etwas mystisches.

Joey King als "Claire" (l.) , Alice Lee als "Gina" and Ki Hong Lee als "Ryan" in "Wish upon"
Joey King als “Claire” (l.) , Alice Lee als “Gina” and Ki Hong Lee als “Ryan” in “Wish upon” by ©Splendid Film

Schauplätze

Als Kulisse dient unter anderem ihr Elternhaus. Einst idyllisch in einem ruhigen Vorort gelegen, später total verwahrlost und gespenstisch von der Aura des Todes umgeben. Hier geschieht eine Menge, in erster Linie schlimmes.

Die Schule ist ebenfalls kein schöner Ort für Joey, ist sie doch eine Außenseiterin und “Loserin”. Sie wird beworfen, nicht ernst genommen und findet Halt nur an ihren 3 Freunden. Es ist ein öffentlicher Ort, daher nicht so gruselig, aber dennoch ein wichtiger Ort der Story.

Wie oben schon erwähnt, spielt auch die Wohnung von “Gina” eine wichtige Rolle. Hier ist alles dunkel, geheimnisvoll und mystisch.

Davon abgesehen gibt es einige hellere Orte, meist öffentlich, vor denen das Böse jedoch trotzdem keinen Halt macht. Die Wahl und Vielfalt der Spots hat mir gut gefallen.

Josephine Langford als "Darcie Chapman" VS Joey King als "Clare Shannon" in "Wish upon"
Josephine Langford als “Darcie Chapman” VS Joey King als “Clare Shannon” in “Wish upon” by ©Splendid Film

Form

Im handwerklichen Bereich kann ich nur wenig aussetzen. Die  Szenen sind gut geschnitten, die Einstellungen passen und optisch ist nicht alles sofort vorherzusagen. Ich bin 2 mal erschrocken in den 90 Minuten, das ist im Prinzip ok, da ich kein wirklich dankbarer Horror-Film Zuschauer bin, vor allem nicht in einem Kinosaal. Für mich gehört dieses Genre ins heimische Schlafzimmer, so dunkel wie möglich.

Einige Sequenzen wirken tatsächlich etwas “gruselig”.

Die Todes-Szenen hätte man sicher noch aufhübschen können, ich mag bei sowas immer viel viel Detail, wie irgend möglich. Vielleicht wollte man keine Zuschauer vergraulen und/oder das FSK nicht unnötig in die Höhe schrauben. Hier hätte man mehr wagen müssen.

Joey King als "Claire" in "Wish upon"
Joey King als “Claire” in “Wish upon” by ©Splendid Film

Hintergrund

John R. Leonetti hat schon mit “Annabelle” einen sehr bekannten Horrorfilm inszeniert. Ob dieser nun gelungen war oder nicht, das müssen andere entscheiden. Immerhin hat er es damit zu Bekanntheit gebracht.

Bei “Wish upon” hätte man evtl. erwarten können, dass es ein typischer “Spukhaus” Horror wird, dies ist jedoch nicht der Fall. Für meinen Geschmack ist das auch gut so.

Sydney Park als "Meredith", Joey King als "Claire" and Shannon Purser als "June" in "Wish upon"
Sydney Park als “Meredith”, Joey King als “Claire” and Shannon Purser als “June” in “Wish upon” by ©Splendid Film

Genre & Fazit

Ich habe bereits viel davon verraten, was ich von einzelnen Teilen des Films “Wish upon” halte. Im Großen und Ganzen kann man die Schauspieler als Pluspunkt ansehen. Darüber hinaus, die doch überraschend oft nicht vorhersehbaren Szenen, wenn es z.B. darum geht, jemanden sterben zu lassen.

Hier fällt jedoch auch am ehesten auf, wie ähnlich der Streifen an diesen Stellen “Final Destination” ähnelt. Und zwar ziemlich bis auf jeden Punkt genau.

Die Schauplätze fand ich ebenfalls gut gewählt, sind jedoch nichts neues und man hätte natürlich auch noch mehr raus holen können.

Die Optik, gerade bei der Thematisierung des Sterbens, hat mir noch mit am wenigsten gefallen. Hier wurde sich zu wenig getraut. Schön inszenierte Schockmomente mit viel Blut und Leid, gehören für mich einfach zu einem guten Horrorfilm.

“Wish upon” ist nicht mehr als solides Mittelmaß. Schlecht ist er keinesfalls, ich habe auch einige Male gelacht (vom Film beabsichtigt), wurde also gut unterhalten und so ging es einigen im Saal. Der Streifen wird nicht in die Geschichte eingehen, als einer der besten Horrorhilme, wird zumindest mir, jedoch auch nicht negativ in Erinnerung bleiben.

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